#99 Schutzzonen: Was du bei deiner Tourenplanung beachten solltest

Shownotes

In dieser Folge geht es um ein besonders wichtiges Thema: Schutzzonen und Sperrgebiete in den Bergen. Zusammen mit seinen Gästen Sebastian Sarx, Projektmanager bei Digitize the Planet, und Holger Cecco-Stark, Eco-Manager bei Bergzeit und Ranger im Mangfallgebirge, taucht Host Jan ein in die Welt des naturschonenden Bergsports. Wir besprechen, warum es Schutzzonen und Sperrgebiete überhaupt gibt, wie sie organisiert sind und was das für unsere Tourenplanung bedeutet – insbesondere im Winter. Wir klären, welche Auswirkungen unser Verhalten in sensiblen Naturbereichen hat und wie moderne digitale Helfer wie Apps und Plattformen sowie Projekte wie Digitize the Planet dabei unterstützen, verantwortungsvoll unterwegs zu sein. Freut euch auf spannende Einblicke aus der Praxis, konkrete Tipps für eure nächste Tour sowie einen kritischen Blick auf die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung im Naturschutz.

Mehr aus dem Inhalt & Timecodes:

  • [00:01:19] Begrüßung: Vorstellung der Gäste und Einstieg ins Thema Schutzzonen
  • [00:04:00] Nachhaltigkeit: Wie definieren Sebastian und Holger den Begriff?
  • [00:07:49] Naturschutzwacht: Was sind die Aufgaben eines Rangers im Mangfallgebirge?
  • [00:10:11] Unterschied: Naturschutzwacht vs. digitale Ranger – Wo liegen die Differenzen?
  • [00:13:43] Schutzgebiete: Wie sind sie organisiert und was bedeutet das in der Praxis?
  • [00:20:13] Tourenplanung: Wichtige erste Schritte bei der Planung einer Tour im Naturpark.
  • [00:24:19] Fehlplanung: Warum landen Tourengeher trotzdem manchmal in Schutzzonen?
  • [00:26:32] Digitize the Planet: Was macht die Initiative konkret und wie funktioniert sie?
  • [00:31:24] Schutzgebiete: Konkrete Regeln, Einschränkungen und Beispiele aus dem Winterbetrieb
  • [00:34:55] Erstspur: Warum ist die Verantwortung jedes Einzelnen im Naturschutz so wichtig?
  • [00:43:55] Wunschfrage: Was würde die Arbeit von Sebastian und Holger sofort verbessern?

Nützliche Links

[Hier gibt's weiterführende Artikel zum Thema "Schutzzonen" im Bergzeit Magazin:] (https://www.bergzeit.de/magazin/umweltfreundlich-skitourengehen/)) (https://www.bergzeit.de/magazin/schutzzonen-winter-wildtiere/)) (https://www.bergzeit.de/magazin/schutzzonen-wandern-wildtiere/))

[Hier geht's zu Digitize the Planet:] (https://digitizetheplanet.org/))

[Hier geht's zu einer Initiative vom DAV:] (https://www.alpenverein.de/verband/natur-und-klima/naturvertraeglicher-bergsport/natuerlich-auf-tour))

[Hier gibt's mehr Details zur Digitalisierung und Aktivitätslenkung in Natur und Landschaft vom Bundesamt für Naturschutz:] (https://www.bfn.de/publikationen/bfn-schriften/bfn-schriften-703-digitalisierung-und-aktivitaetslenkung-natur-und))

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Transkript anzeigen

00:00:00: Servus zusammen und herzlich willkommen zu einer neuen Beratungsfolge des Bergzeit Podcast.

00:00:04: Ich bin Jan und heute sprechen wir über ein wichtiges Thema bei der Tourenplanung, und zwar über Schutzzonen und Sperrgebiete.

00:00:11: Keine Sorge, es wird keine Folge, in der wir mit erhobenen Zeigefinger vorschreiben, was man alles darf oder eben nicht darf.

00:00:17: Vielmehr soll es darum gehen, aufzuklären, warum es in gewissen Gebieten überhaupt Schutzzonen gibt und konkrete Tipps zu geben, was man bei der Planung und während der eigentlichen Tour beachten sollte.

00:00:27: Dafür habe ich mir natürlich wieder wortkräftige Expertenunterstützung geholt, heute sogar zwei an der Zahl.

00:00:32: Zum einen mein Bergzeit-Kollege Holger, der unter anderem das Eco-Management von Bergzeit leitet und nebenberuflich Ranger bei der unteren Naturschutzbehörde in Mangfal-Gebirge ist.

00:00:41: Und zum anderen Sebastian, der bei Digitalste Planet als Projektmanager dazu beiträgt, dass es für uns bergbegeisterte, zukünftig einfacher wird, Schutz und Sperrzonen zu beachten.

00:00:51: Also viel Spaß beim Zuhören und hoffentlich ein bisschen was lernen.

00:00:58: Der Bergzeit Podcast ist dein Podcast für mehr Bergzeit.

00:01:02: Egal ob neben dem Gipfelkreuz oder auf dem Weg ins Büro.

00:01:07: Wir wollen die Berge zu dir bringen.

00:01:09: Immer und überall.

00:01:19: Servus Heuge und Sebastian.

00:01:21: Schön, dass ihr da seid.

00:01:22: Wollt ihr euch kurz bei unseren Hörnern denn jeweils vorstellen und wir lassen dem Externe Gast in diesem Fall Sebastian die mal den Vortritt.

00:01:31: Ja, vielen Dank, Sebastian, meine Damen und Herren von Digital Planet, wo ich jetzt seit bald sechs Jahren arbeite.

00:01:38: Ich bin eigentlich Geograph, sitze im Moment in Innsbruck und habe dann eigentlich schon in meinem Studium oder beziehungsweise nach meinem Studium angefangen, mich mit gerade Kartendaten auseinanderzusetzen und dann auch in dem Bereich weiter reinzugehen, welche Kartendaten nutzen wir eigentlich für die Freizeitplanung.

00:01:53: Ein großer Schwerpunkt dann war auch immer... Nachhaltige Nutzung und bin dann so zum Verein gekommen, wo ich jetzt eben dann beginnend zuständig dafür war, überhaupt erst mal zu definieren, was brauchen wir für Daten, wie müssen diese Daten aussehen, um draußen natürlich schon unterwegs zu sein.

00:02:10: Ja, und nebenbei bin ich noch begeisterter Autorsportler, würde ich mittlerweile sagen, früher viel am Berg klettern und mittlerweile doch mehr auf dem Rad.

00:02:18: Also, probiere auch alles draußen, sehe ich mal aus, was wir machen und was andere machen.

00:02:23: Ja, sehr cool.

00:02:24: Also es gibt schlechter Reorte als Innsbruck dafür, glaube ich.

00:02:27: Allerdings.

00:02:30: Sehr gut, vielen Dank auf Digitalste Planet.

00:02:32: Kommen wir später auch noch mal ein bisschen mehr im Detail.

00:02:34: Jetzt würde ich aber erst mal den Ball nochmal an meinen internen Werkzeitkollegen Holger weitergeben.

00:02:39: Holger, magst du dich bitte kurz vorstellen?

00:02:41: Ja, sehr gerne auch.

00:02:43: Danke für die Einladung, dass ich hier sein darf.

00:02:45: Ja, ich bin seit über dreizehn Jahren bei Bergzeit und damals dank meiner Liebe zu den Bergen, zu Bergzeit gekommen.

00:02:54: Das sagt eigentlich schon ziemlich viel.

00:02:55: Also ich bin sehr viel draußen unterwegs und habe dann bei Bergzeit eigentlich den für mich idealen Arbeitgeber gefunden.

00:03:01: Ich habe in meiner Historie bei Bergzeit schon ... vieles erlebt und vieles durchgemacht.

00:03:06: Ich habe verschiedene Abteilungen geleitet.

00:03:08: Ich bin aktuell verantwortlich für unser Umweltmanagement-System in Anführungszeichen.

00:03:13: Ich finde, Umweltmanagement-System ist so ein kräulichen Ausdruck, aber da können wir vielleicht nachher nochmal kurz drüber reden.

00:03:20: Nebenberuflich bin ich bei der unteren Naturschutzbehörde angestellt als Naturschutzwächter, so ist die offizielle Bezeichnung.

00:03:28: Ich sage lieber Ranger, weil sich die Leute damit viel eher was vorstellen können und verbinde damit eigentlich meine beiden Passionen, Berge und Naturschutz miteinander und bin einfach in beiden Bereichen viel draußen.

00:03:40: Ich habe viel mit der Natur und auch dadurch viel mit Menschen zu tun.

00:03:44: Ja, sehr schön.

00:03:45: Vielen Dank euch.

00:03:46: Es sollt ihr heute um das Thema Schutzzonen gehen und vor allem auch die Bedeutung von Schutzzonen in jetzt in der Winter-Saison.

00:03:53: Und am Ende ist es ja trotzdem auch ein Thema, was sehr, sehr relevant für dieses übergeordnete Thema Nachhaltigkeit ist.

00:04:00: Bevor wir jetzt tiefer einsteigen in die Themen wird mich deswegen einfach mal interessieren, wie definiert ihr für euch Nachhaltigkeit?

00:04:07: Weil...

00:04:08: Ich finde vor allem jetzt in den letzten Jahren, wo der Begriff immer wichtiger geworden ist, er wird immer mehr diskutiert, ist es aber hier und da auch manchmal zu so einem kleinen Buzzword geworden.

00:04:16: Und ich habe oftmals die Erfahrung gemacht, dass Leute erst mal die Augen verdrehen, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, weil kann ich nicht mehr hören so ungefähr.

00:04:23: Und ich bin schon auch der Meinung, dass es jeder für sich anders definiert.

00:04:27: Deswegen würde es mich einfach interessieren, was es für euch eigentlich bedeutet oder was es für euch ist.

00:04:31: Sebastian mag es mal rein starten.

00:04:33: Ja, gerne.

00:04:34: Wir sehen im Moment große Entwicklung und ja, diese Wörter tauchen immer wieder aus, sind aber, glaube ich, auch generell immer wichtig.

00:04:39: Und in den letzten Jahren haben wir relativ viel Entwicklung gesehen im Bereich von Klimawandel, aber das ist nicht die einzige Herausforderung, der wir gerade global entgegenstehen, um die ganz großen Wörter auszupacken, aber es ist auch ein genereller Biodiversitätsverluster.

00:04:51: Diese ganzen Systeme stehen gerade unter einem gewissen Druck und... Das betrifft eben auch alle unsere Lebensbereiche, sei es eben Konsum, aber eben auch so was in Mobilität und Freizeitverhalten und da ganz explizit, wo wir eigentlich ganz den direkten Impact sehen und haben können, wenn ich draußen unterwegs bin und ich glaube, das geht allen, die viel draußen unterwegs sind, zum Beispiel eben im Winter zum Ski-Tour und Ski fahren.

00:05:17: Da geht es viel um den Genuss dieser Natur.

00:05:20: Und ich glaube, der Gedanke dieser Nachhaltigkeit, dass wir das eigentlich auch für spätere Generation oder für unsere Kinder erhalten wollen, relativ einfach und greifbar, weil wir direkt da draußen unterwegs sind, das betrifft eben auch dann, dass wir da, wo wir unterwegs sind, gucken müssen, dass wir so wenig Spuren oder eben negative Auswirkungen vermeiden, also dass es einfach so erhalten bleibt, diesen Moment ist.

00:05:39: Und ich glaube, das ist generell möglich.

00:05:42: Und das eine führt zum anderen, wenn wir draußen unterwegs sind, haben wir natürlich einen Bewusstsein für die Natur.

00:05:46: Wir können, glaube ich, nur das schützen, was wir eben auch kennen und wo wir unterwegs sind und können das direkt dabei machen.

00:05:52: Und das ist oftmals, das habe ich jetzt in Erfahrung gesehen, geht nicht damit einher, dass wir verzichten müssen.

00:05:58: Ich glaube, das ist auch mal ein ganz großer Gedanke, der auf den letzten Jahren kam, dass das nur durch eine Art von Verzicht geht.

00:06:03: Ich glaube, das geht mit gutem Augenmaß und Genuss geht das auch weiterhin, wenn wir ein paar Dinge beachten.

00:06:10: Ja, absolut.

00:06:12: Holger, jetzt hast du ja auch wirklich in deinem Hauptjob beruflichen Kontext viel mit dem Thema Nachhaltigkeit zu tun.

00:06:17: Wie schaut da so deine Interpretation aus?

00:06:20: Ja, das ist gar nicht so einfach zu sagen, da Sebastian schon voll und ganz recht ein Basswort, das mittlerweile ja inflationär auch genutzt wird.

00:06:28: Und ich glaube, da könnte man eigene Podcastfolge drüber machen.

00:06:31: Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit?

00:06:33: Wenn ich es mal versuche, in unserem Kontext heute runterzubrechen, ist für mich das Wesentliche, dass ich Entscheidungen treffe, die langfristig funktionieren.

00:06:43: Und zwar für die Natur und damit auch für uns Menschen und für die Region.

00:06:48: als Naturschutzwächter bin ich natürlich regional im Einsatz.

00:06:52: Das ist so für mich das wichtigste Thema und ganz speziell auf das draußen sein bezogen.

00:06:58: ist also mein Anliegen einfach versuchen, weniger Spuren zu hinterlassen und bewusster unterwegs zu sein.

00:07:03: Das ist ein ziemlich großer Aspekt.

00:07:05: Und wenn ich das versuche, habe ich schon unheimlich viel erreicht.

00:07:08: Und im Bereich der Nachhaltigkeit müssen wir uns auch angebühren.

00:07:11: Es gibt kein schwarz-weiß.

00:07:12: Das ist das, was ja viele zum Verzweifeln bringt.

00:07:15: Wenn ich nicht ganz weiß bin, dann ist es auch egal.

00:07:18: Dann kann ich auch schwarz sein.

00:07:19: Und ich glaube auch da ist der Mittelweg dazwischen und die Krausstufen sind nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht.

00:07:25: Und jeder Schritt, der hilft, der hilft einfach.

00:07:28: Jetzt habe ich gerade rausgefiltert, ihr beide in euren Antworten gesagt, so wenig wie möglich negative Auswirkungen oder auch Spuren zu hinterlassen.

00:07:34: Und das ist ja schon auch so ein bisschen der Grund, warum wir heute über dieses Thema Schutzzone sprechen.

00:07:39: Lass uns mal mal noch ein bisschen weiter oben anfangen.

00:07:41: Holger, du hast gesagt, du arbeitest eben als offizieller Begriff Naturschutzwächter, aber eigentlich quasi ist es ein Ranger für die untere Naturschutzbehörde.

00:07:49: Was bedeutet das aber konkret?

00:07:50: Also was sind deine Aufgaben in dieser Rolle?

00:07:54: Also konkret bin ich natürlich da sehr viel draußen.

00:07:57: Also ich bin die Schnittstelle zwischen der Behörde und den Menschen, die auch gerne und viel draußen sind.

00:08:03: Und die primäre Aufgabe ist zum einen natürlich Aufklärung zu betreiben, die Menschen anzusprechen und Unterstützung zu bieten und Hilfe dazu geben, wo es einfach benötigt wird.

00:08:14: Das ist erstmal so ein relativ offenes Aufgabengebiet, was ich dann natürlich schon konkret hier, wenn wir um ganz spezielle Aufgaben reden.

00:08:22: Das ist ja heute auch der Punkt Schutzgebiete.

00:08:25: die behördlich geschützt sind, weil es einfach zum Beispiel Sperrzonen sind, die zu gewissen Zeiten gar nicht betreten werden dürfen oder dass es Zonen gibt, wo nur die Wege betreten werden dürfen.

00:08:35: Und da ist unheimlich viel Aufklärungsarbeit notwendig in zwei Erleihrichtungen.

00:08:40: Zum einen, den Leuten es bewusst zu machen, dass sie vielleicht gerade in einem solchen Gebiet unterwegs sind, weil vieles einfach gar nicht wissen.

00:08:47: Aber auch die Hintergründe dafür zu erklären, warum ist es denn kritisch, wenn ich in dem Bereich unterwegs bin und was kann denn passieren, wenn ich da unachtsam bin?

00:08:56: Okay.

00:08:57: Sebastian, du hast mir im Vorgespräch noch verraten, dass du viel mit sozusagen digitalen Rangers zusammenarbeitest.

00:09:02: Was kann man sich darunter vorstellen?

00:09:04: Vom Themenbereich her genau das gleiche eigentlich.

00:09:07: Nur sind diese digitalen Ranger eben nicht draußen unterwegs, zum Teil auch.

00:09:11: Zum Teil gibt es die draußen wie drinnen.

00:09:14: Sie sind eben im... Web unterwegs oder im digitalen Raum, da wir natürlich mittlerweile immer dieses große Wort des digitalen Zwillings und den haben wir auch mittlerweile in der Freizeit Gestaltung mit Tourenplattform, Freizeitangeboten, Navikationssystem.

00:09:28: Also wir können unsere Touren ja schon komplett digital planen und vorbereiten und auch teilen.

00:09:33: Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt mittlerweile, eben diese Plattformsysteme spielen darauf, dass wir die Sachen, die uns gefallen haben, teilen.

00:09:40: Und die digitalen Ranger sind dann eigentlich genauso wie draußen unterwegs und gucken, wer ist denn hier in meinem Gebiet digital unterwegs?

00:09:47: und sprechen gegebenenfalls diese Leute an und sagen, hey, deine Tour ist das recht schön, die du geplant hast, die führt durch das und das Gebiet, beachte doch bitte dies und jenes, dass man vielleicht zu der Zeit dort eben nur auf den Weg unterwegs sein darf oder in einem gewissen Zeitraum am besten diese Tour gar nicht unternimmt, weil man damit eben... Sehr sensible Arten stört.

00:10:07: Genau, an sich dasselbe nur digital.

00:10:10: Ja, okay, macht irgendwo auch Sinn.

00:10:12: Holger, wie unterscheidet sich das Ganze?

00:10:13: aber zu Naturschutzwacht?

00:10:14: Da gibt es einen Unterschied, oder?

00:10:16: Also vom Ziel her gibt es, glaube ich, gar nicht so den großen Unterschied.

00:10:19: Wir verfolgen das gleiche Ziel.

00:10:22: Die Naturschutzwacht hat natürlich neben der behördlichen Andockung auch einfach Rechte.

00:10:27: Das heißt, ich bin da der verlängerte Arm der Gesetzgebung und bin draußen im Feld auch befugt, Personalien aufzunehmen.

00:10:35: Ja, ich sag mal, flach sich Knöllchen zu verteilen, also wirklich so klassische Ordnungswidrigkeiten zu ahnten bis hin zu Platzverweise erteilen, aber auch Leute zumindest verbal festzuhalten, so lange bis zum Beispiel die Polizei da ist und die Situation klären kann.

00:10:50: Also ich habe da durchaus behördliche Rechte, die ich geltend machen kann.

00:10:54: was aber ehrlich gesagt gar nicht mein Ziel ist.

00:10:56: Mein Ziel ist eher Konflikte zu vermeiden und aufzuklären und Präsenz zu zeigen und das ist auch das, was in der Regel vollkommen ausreichend ist.

00:11:05: Meine Erfahrung ist, dass die meisten Leute vollkommen einsichtig sind und wenn sie irgendwann begehen, im weitesten Sinne das vollkommen unbewusst machen.

00:11:15: Und das ist, glaube ich, der Punkt, wo die Digitalisierung auch für uns immer wichtiger wird, weil so eine klassische Tour und Planung, wie man das früher gemacht hat.

00:11:23: Ich setze mich eine Woche vorher mit der Karte hin, check regelmäßig den Lawidenbericht, schau nach dem Wetter, das macht heute keiner mehr.

00:11:30: Meine Erfahrung draußen, und die ist gar nicht mal so gering, an so hochfrequentierten Tagen, Sonnentage mit frischen Powder am Spitzingsseeder oben, da kann es sein, dass ich an dem Tag achtzig bis hundertzwanzig Gespräche führe.

00:11:44: Und die Antworten sind eigentlich immer ähnlich.

00:11:47: Wie hast du deine Tour geplant?

00:11:49: Ja, gar nicht.

00:11:49: Und man sieht schon den Blick aufs Handy.

00:11:51: Ich laufe hier nach der App oder ich laufe einfach in der Spur, die vor mir ist und schau mal, wo ich hinkomme.

00:11:57: Und das macht es halt extrem schwierig auf der einen Seite.

00:12:00: Auf der anderen Seite aber natürlich auch von der Steuerung her theoretisch deutlich einfacher, weil ich muss gar kein Schilderwald mehr in die Berge hacken, sondern wenn ich digital da geführt werden könnte und das effektiv passiert.

00:12:12: kriegt eigentlich jeder mit.

00:12:13: Hey, ich bin gerade im Schutzgebiet und kann mich vielleicht auch digital informieren.

00:12:17: Warum ist es ein Schutzgebiet?

00:12:19: Wie muss ich mich da verhalten?

00:12:21: Ich finde es mir total spannend, den Insight zu bekommen, weil so Thema Selbstwahrnehmung oder Wahrnehmung der eigenen Bubble und wie es aber in Wirklichkeit ist, weil gefühlt in meinem Umfeld oder auch mit den Leuten, mit denen ich auf Tour unterwegs bin, da plant jeder seine Touren.

00:12:33: Also auch mit dem, was was dazugehört, was du gerade gesagt hast, mit Labienlagebericht, sich irgendwie Gebiete anschauen, sich mit denen auseinanderzusetzen oder eben diese Gebiete sehr, sehr gut zu kennen, weil man da wohnhaft ist.

00:12:45: Jetzt, wenn du aber solche Erfahrungen schilderst.

00:12:47: die du ja zwangsläufig in der Praxis einfach machst, bin ich fast wieder so ein bisschen beeindruckt zu sagen, okay, krass, ich dachte einfach nicht, dass es so viele Leute gibt, die wirklich einfach sagen, ich lauf grad irgendeine Spur nach und schau, wo ich rauskomme.

00:13:00: Ja, das ist für mich auch eine Erfahrung, die ich machen musste.

00:13:02: Ich bin ja, wenn ich privat unterwegs bin, auch eher der Einzelgänger und such die einsamen Wege und sehe da eigentlich nie jemanden.

00:13:09: Und als ich vor vier Jahren angefangen habe mit der Naturschutzwacht und gezielt die Hotspots gesucht habe, war es für mich schon ein Erlebnis zu sehen, Wie sind die Menschen da unterwegs und was machen die da?

00:13:21: Und da denke ich auch natürlich nicht nur an den Schutz der Natur, sondern auch an den Schutz des Menschen selbst.

00:13:27: Da laufen Manzel in den lawiniengefährdeten Hangra, nur weil die erste Spur da reingeht und haben eigentlich keine Ahnung, was sie tun.

00:13:34: Ja, das ist nochmal ein ganz anderes Thema.

00:13:36: Da könnten wir wahrscheinlich auch nochmal eine separate Folge dazu aufnehmen.

00:13:39: Jetzt hast du mir fast schon die perfekte Überleitung gebaut, eigentlich zu diesem Themenblock Digitale Tourenplanung.

00:13:43: Bevor wir da aber einsteigen, Sebastian, noch eine vielleicht etwas... Eher übergeordnete der Frage, nämlich zu den Schutzgebieten selber.

00:13:50: Wie sind die denn einzeln organisiert?

00:13:53: Was gibt es da für Formen und was hat das vielleicht auch für Konsequenzen, welche Ressourcen dann zur Verfügung stehen, um das Ganze zu schützen?

00:14:00: Genau, ich glaube, das ist nochmal genau für uns ein ganz wichtiges Thema oder ein sehr übergeordnetes Thema.

00:14:05: Wir haben viele Schutzgebietskategorien oder ich würde jetzt mal sagen zwei kennt wahrscheinlich jeder jede.

00:14:11: Das sind einmal die Nationalparks und wahrscheinlich Naturschutzgebiete.

00:14:14: Das sollte... die da draußen unterwegs ist, schon mal gehört haben.

00:14:18: Heißt nicht, dass man direkt weiß, was die bedeuten.

00:14:21: Aber das ist der Punkt.

00:14:21: Wir haben eine Vielzahl von Schutzgebietskategorien in Deutschland, in Europa.

00:14:26: Und ich glaube, es muss jetzt auch nicht jeder explizit wissen, was die Ziele davon sind.

00:14:30: Aber ein bisschen den Hintergrund ist vielleicht auch einfach ganz interessant, dass wir zum Beispiel Nationalparks haben.

00:14:34: Die sind quasi auf Bundesländer-Ebene, also bei der oberen Naturschutzbehörde angesiedelt.

00:14:40: Da ist es vielleicht auch ganz interessant, die haben immer recht häufig Kernzone, wo es wirklich nur mal darum geht, dass die Natur sich ganz selbst überlassen wird.

00:14:46: Das fand ich immer ganz interessant.

00:14:47: Das sind wirklich solche Wildnisbereiche, die man gerne wieder etablieren möchte, weil generell haben wir kaum noch Wildnis in Deutschland.

00:14:54: Das ist alles irgendwie Menschen beeinflusst.

00:14:57: Und dementsprechend gelten da eben auch relativ strikte Regeln in diesen Kernzonen, dass da gar nicht mehr so viel Einfluss von Menschen ist.

00:15:03: Das ist ganz interessant.

00:15:04: Diese Nationalparks, die kennen wir eben auch alle.

00:15:06: Die haben auch meistens ein eigenes Logo, eine eigene Website.

00:15:09: Die sind natürlich sehr gut ausgestattet mit Ressourcen, weil die eben auch sehr wichtig, sehr groß sind.

00:15:14: Die haben auch die Aufgabe, Tourismus und Besucherinformation.

00:15:19: Genau, mit denen... Kann ich jetzt zu unserer Erfahrung sagen, ist es natürlich auch sehr einfach und sehr gut zusammenzuarbeiten.

00:15:24: Mit denen haben wir vom Start weg eigentlich das, was wir machen, auch sehr viel entwickelt, sehr viel in die Feedback-Grunden gegangen.

00:15:32: Und dann geht es eben runter.

00:15:33: zum Beispiel zu Naturschutzgebieten, die von den Regelungen sehr ähnlich zu Nationalparks sind.

00:15:39: Deswegen kennen wir die auch, die haben oft sehr strikte Regeln und haben auch eine wichtige Funktion beim Schutz bestimmter Arten und Lebensräume.

00:15:47: Und die wiederum sind aber dann bei den unteren Naturschutzbehörden angesiedelt.

00:15:52: Das ist länderspezifisch immer wieder ein bisschen anders geregelt, wo die genau liegen, auf welcher Ebene in den Ländern.

00:15:59: Aber da sind die Ressourcen schon ganz anders verteilt.

00:16:01: Also ich kenne das jetzt zum Beispiel aus meinem Heimatbundesland NRW.

00:16:04: Da haben wir mit einem UNB gesprochen, die dann irgendwelche Sechzig Naturschutzgebiete verwalten.

00:16:10: Das ist natürlich ein ganz anderer Aufwand, wenn das bei einer Stelle liegt, als bei einem Nationalpark.

00:16:16: Genau, und dann gibt es noch Landschaftsschutzgebiete, die eventuell nur einen Einfluss haben.

00:16:21: Dann haben wir eben europäische Schutzgebiete wie FFH-Gebiete, die unter dieser Natur hat zwei Tausend Richtlinien liegen.

00:16:27: Das kann man eventuell auch schon mal gehört haben.

00:16:30: Und dann geht es runter bis zu nationalen Naturmonumenten.

00:16:33: Ich glaube aber, dass, wie gesagt, man die jetzt nicht... Überall verstehen muss.

00:16:37: es, glaube ich, ganz wichtig, dass gerade so Nationalparks und eventuell Naturpark kennen wir noch, die haben eigene Verwaltung und sonst liegt das sehr oft bei UNBs und wir kennen das ein bisschen ohne jetzt Behördenwäschung zu betreiben, dass unsere Behörden in Deutschland oftmals.

00:16:51: Ja, nicht so viel Ressourcen haben.

00:16:53: Das haben wir in unserer Arbeit auch gemerkt und das hat uns dahin gebracht, dass wir uns jetzt so aufgestellt haben, wie wir aufgestellt sind und ein sehr, sehr niederschwelliges Angebot machen, um eine Basis zu schaffen für eben naturschutzkonformer Autoaktivitäten.

00:17:07: Ja, sehr cool.

00:17:07: Lass uns das vielleicht einmal ganz kurz an zwei konkreten Beispiel festmachen.

00:17:10: Also, wir zwei haben das Kavendel vor der Haustür.

00:17:13: Was finden wir da?

00:17:15: Genau, das Kavendel ist glaube ich noch mal ganz besondere Ort.

00:17:19: Genau, das ist... Erst mal in Naturpark.

00:17:22: Und genau, dann können wir gleich auf Naturparks nicht auch ein besonderer Fall in den Schutzgebieten, weil Naturpark eigentlich für uns als Autoaktive erst mal in Bezug auf, was darf ich da, was darf ich da nicht eigentlich keinen Bezug hat.

00:17:35: Erst mal geht es in Naturpark eigentlich um das Management, um der Region, das soll nachhaltig gestaltet werden, aber in Bereichen Naturschutz, aber auch Wirtschaft, Tourismus.

00:17:44: Aber Naturparker haben eben im Bereich Naturschutz relativ häufig so ein Patchwork.

00:17:48: drinnen liegen, an Naturschutzgebieten, Landschaftsschutzgebieten und FFH-Gebieten.

00:17:52: Also kann man da generell schon mal von ausgehen, wenn ich irgendwie in der Tourpark unterwegs bin, da wird es besondere Zonen geben, wo ich Obach geben muss, wo ich mich informieren sollte.

00:18:02: Genau.

00:18:02: Aber die sind meistens sehr gut aufgestellt, dass die eben auch so eine eigene Verwaltung haben wie Nationalpark, dementsprechend eine gute Website und digital meistens schon ganz gut aufgestellt sind.

00:18:13: Genau.

00:18:13: Und Karwendel ist nun mal interessant, weil es in Deutschland und in und in Österreich liegt.

00:18:19: Ja, das ist ja mit vielen Themen so, dass es dann Länder begreifen nochmal komplexer wird.

00:18:23: Holger, du bist ja überwiegend im Mangfallgebirge unterwegs.

00:18:26: Was hast du da für Zonen?

00:18:29: Das Mangfallgebirge macht es leider nochmal komplizierter.

00:18:33: Wir haben da noch nicht mal Naturschutzgebiet, sondern wir haben da Landschaftsschutzgebiete, die vom Schutzstatus hier nochmal etwas untergeordneter sind.

00:18:42: Allerdings, was wir dafür zusätzlich haben, sind Wildschutzgebiete, die nochmal speziell für verschiedene Wildschutzarten gesperrt werden nach Verfügbarkeit.

00:18:51: Also jetzt klassisch in der Winterzeit, weil das natürlich eine harte Zeit ist für die Tiere dort, ist aber auch hin.

00:18:57: Wir reden da im Mangfallgebirge häufig von den Raufuhshühnern, die da besonders schützenswert sind.

00:19:04: Und da wird eben sowohl für die Winterzeit als auch die anschließende Frutzeit werden diese Gebiete gesperrt, um da einfach den Einfluss möglich zu ist gering zu halten.

00:19:13: Und das ist auch in der Tat eine Erfahrung, die man draußen macht, wenn man mit den Menschen spricht, die sind genauso verwirrt von diesen ganzen Schutzgebieten und das dient natürlich überhaupt nicht irgendwie in der Transparenz und auch im Verständnis auf der Gegenseite.

00:19:27: Daher ist so mein Anliegen eher, lass uns einfach von Schutzgebieten zu reden, ohne nochmal genau zu differenzieren und eher darüber zu sprechen, was darf ich und was darf ich nicht, weil ansonsten macht es das vollkommen kompliziert.

00:19:37: Es ist nämlich egal, ob ich in einem Landschaftsschutzgebiet bin oder in einem Naturpark, wenn ich da nicht reingehen darf, darf ich da nicht reingehen.

00:19:44: Ja, absolut.

00:19:45: Genau das war ich, dass ich so ein bisschen auch gerade mit diesen zwei konkreten Beispielen rauskitzeln wollte, eben, dass man einmal versteht, wenn man da wirklich jetzt mal in die Theorie einsteigt, dann wird es früher oder später schon irgendwann komplex und man muss wirklich ein großes Eigeninteresse haben und eine intrinsische Motivation, um da überall durchzusteigen.

00:20:01: Genau das, was du aber gerade gesagt hast, ist ja eigentlich eher unser Ziel zu sagen, okay, was können wir mitnehmen für uns als aktiv Berg Sport Betreibende, was wir für Tourenplanung und dann auch für die Touren Durchführung mitnehmen können.

00:20:13: Und genau da wollen wir jetzt auch mal ein Stück weit rein.

00:20:16: Wie würdet ihr generell an Eine Turnplanung, wir können gerne immer bei den zwei Beispielgebieten bleiben, wie würde die aktiv ran gehen?

00:20:23: Also was sind so die ersten Schritte, die ich mal beachten muss, um nicht dann irgendwo zu landen, wo ich eigentlich nicht sein sollte?

00:20:30: Unabhängig jetzt mal von den Sicherheitsrisiken, wir sprechen wirklich über die Schutz zu den Themen.

00:20:34: Ja, wo am an welchen Punkt starten wir?

00:20:37: Starten wir einfach mal, bevor wir unsere Arbeit oder ich unsere Arbeit und der Verein begonnen hat.

00:20:42: Wie fange ich meine Turnplanung an?

00:20:44: Ich habe gegebenenfalls... Ganz analog, noch eine Karte.

00:20:48: Und wenn ich Glück hab, dann gucke ich auf dieser Karte und sehe dann zum Beispiel in Kamenu, okay, das ist ein Naturpark.

00:20:53: Und dann sehe ich gegebenenfalls auch Schutzzone mit Namen.

00:20:57: Und wenn ich ganz großes Glück hab, dann sehe ich vielleicht sogar da steht irgendwas, was ich da darf oder nicht.

00:21:03: Und das sind dann meistens vielleicht ein welcher Sperrzone.

00:21:06: Das ist aber dann meistens schon das, was ich hab oder das wäre schon auch für eine Papierkarte, glaube ich, sehr gut.

00:21:12: Das heißt ich, ich laufe da mal rein.

00:21:14: Dann habe ich aber immer noch viel Informationen nicht aus, dass ich vielleicht da nicht rein darf, möchte vielleicht zählen oder sonst was.

00:21:20: Und dann müsste ich schon die Übertragsleistung bringen.

00:21:23: Okay, ich bin ja irgendwie in den Naturpark.

00:21:24: Also sollte ich vielleicht nochmal eine tiefere Recherche angehen.

00:21:27: Was darf ich in diesem Naturpark oder was darf ich auch noch in diesen anderen Schutzgebieten, die da drinne liegen, die vielleicht auf der Karte eingezeichnet sind?

00:21:34: Dann muss ich schon sehr großes Commitment an den Tag legen für so eine Tour und Planung.

00:21:39: Vielleicht ist es auch nur eine Wanderung oder eine Ski Tour.

00:21:41: Und wenn wir gerade schon drüber gesprochen, dann kommen ja noch viele andere Planungsaspekte hinzu.

00:21:46: Das Problem gibt es schon länger, dass das Leute uns da reinlaufen.

00:21:50: Und jetzt digital, ich habe unglaublich viele Apps.

00:21:52: Ich nehme die App meines Vertrauens, die mir was weiß ich, am besten gefällt, weil sie so einfach zur Hand haben ist, weil die Darstellung so einfach ist, weil ich da einfach schon immer bin.

00:22:01: Plan meine Tour dadurch, krieg die schönen Angaben so und so lang, bei dem und dem Fitnesszustand, das sind so viele Höhenmeter.

00:22:09: Passt, krieg eventuell sogar noch irgendwelche Lawinenlageberichte und so und passt und kriegt aber eigentlich gar keine Informationen zu irgendwelchen Schutzgebieten.

00:22:18: Und ich vertraue diese Informationen erstmal, weil das sieht alles gut aufgemacht aus.

00:22:22: oder ich suche mir eine Tour raus.

00:22:23: Und ich glaube, das ist ein bisschen das Grundproblem auch gewesen.

00:22:26: oder sehen wir immer wieder diese Tourenplattformen, funktioniert die digitale Welt, haben das diese ganze Information strukturiert dargestellt.

00:22:32: Das heißt, es ist auch oft schwieriger rauszufinden, ist das jetzt eine Tour, die jemand einfach geteilt hat, die er Sonntags gemacht hat.

00:22:38: Also wie eben erklärt, er ist irgendein Spur gefolgt und hat Fotos gemacht, fand das ganz toll und hat die Tour geplant.

00:22:43: Die sieht aber nachher im digitalen Raum genauso professionell aus wie alles andere, weil ich habe die Angaben mit Zeit, Länge, schönen Bildern, wie wir das kennen und ich wähle die Ausfolge der Tour, vertraue darauf, dass diese Informationen stimmen und gut sind.

00:22:57: und dann lande ich eventuell dann bei Holger, der mich dann darüber aufklärt, dass die Tour vielleicht doch gar nicht so gut.

00:23:04: ist für das Auerhuhn zum Beispiel.

00:23:07: Der dritte Punkt ist, da kommen wir bei unserer Arbeit an.

00:23:09: Ich habe vielleicht eine Plattform, die schon Informationen zu besonderen Schutzzonen anbietet und dann wird es eigentlich relativ einfach im Best Practice Beispiel.

00:23:20: Ich plane wieder meine Tour oder wähle meine Tour aus und dann sind eben Informationen einfach schon hinterlegt zu Schutzgebieten, wo drinnen steht, was sich da drin darf, welche Zeiträume gesperrt sind.

00:23:28: Diese ganzen Informationen lassen sich eigentlich ganz gut in der Datenwelt auch automatisch aus.

00:23:34: spielen, wenn man sie so strukturiert hat, wie wir das eben dann machen.

00:23:38: Und dann kriege ich relativ schnell die Info, hey, das ist eine schöne Tour.

00:23:41: Aber die läuft durch das Unterschutzgebiet, das zu denen und den Zeiten gesperrt ist.

00:23:45: Und am besten kann man weiter in die Informationsziffer gehen.

00:23:48: Steht dann da auch warum?

00:23:50: Dann steht da, okay, dieses Gebiet am besten im Winter nicht betreten, weil dort das Auerhuhn vorkommt und jede Störung im Winter für das Auerhuhn zu ja, sehr drastischen Konsequenzen führen kann.

00:24:02: Und dann kann ich meine Tour ganz einfach umplanen, ohne großartig verzichten zu müssen, kann entspannt rausgehen, ohne dass ich Angst haben muss.

00:24:11: Eventuell ich irgendwann vor Holger stehen, der mir sagt, ich muss umdrehen oder von einem Schild.

00:24:16: Ja, absolut.

00:24:17: Holger, auch nochmal ein Erfahrungswert aus der Praxis.

00:24:19: Wenn du aber Leute triffst, die dann die Tour wirklich auch konkret geplant haben, trotzdem dann aber irgendwo landen, wo du mit ihnen sprechen musst, um Aufklärung zu betreiben, woran liegt es?

00:24:28: Dann liegt es wirklich an den fehlenden Informationen, dass quasi die

00:24:31: Tools,

00:24:32: die diese Leute benutzen, einfach nicht ausreichend sind.

00:24:34: Oder ist es echt, selbst wenn man die Tour plant, dass die Leute sich nicht genügend mit dem Thema Schutzzone beschäftigen?

00:24:39: ist wahrscheinlich wieder eine Mischung aus mehreren Faktoren, dass eine was in allen mir bekannten gängigen Planungs-Apps der Fall ist, dass man die Schutzzonen erst mal aktiv einschalten muss, was viele gar nicht machen, sondern die planen natürlich erst mal drauf groß vom Startbildschirm her und geben diesen Sonderebenen einfach gar keine Bedeutung, also man muss da ins Menü reingehen und sagen okay, zeig mir bitte die Schutzzonen an, damit ich sie überhaupt sehe.

00:25:03: Wenn die Menschen das machen, funktioniert das eigentlich ziemlich gut, weil die sind rot markiert und gut dargestellt.

00:25:09: Da kann man wahrscheinlich Sebastian nachher noch mal sagen, wie da der Gehalt an wirklich ausgezeichneter Schutzgebieten ist.

00:25:16: Also die Abdeckung sind da mittlerweile wirklich auch alle drin oder fehlt da noch einige.

00:25:22: Das ist sicherlich nochmal ein Manko.

00:25:24: Das ist so das größte Hindernis bei der digitalen Tourenplanung.

00:25:27: In der Analogenwelt haben wir immer wieder mit Menschen zu tun, die mit veralteten Kartenmaterial arbeiten.

00:25:33: Natürlich kann eine Karte nie so aktuell sein wie eine digitalisierte Lösung.

00:25:38: Aber wenn ich mit einer Karte aus den Achtzigerjahren heute unterwegs bin, ist es klar, dass in die Schutzgebiete einfach nicht drin.

00:25:44: Und das macht es dann natürlich auch schwierig und das veranlasst uns natürlich vor Ort wieder analog mitzudenken.

00:25:50: und Sebastian hat eben gesagt dann stehe ich halt irgendwo draußen vor dem Schild.

00:25:54: Und gerade im Magenfallgebiet gibt es mehr Schilder, als einem lieb sein kann.

00:25:59: Also für mich ist es eigentlich der totale Horror.

00:26:01: Wir haben so an den Hauptglugangsthonen große Übersichtsschilde mit Karten drin, mit den eingezeichneten Gebieten.

00:26:07: Und im Feld aber auch noch ganz viele Einzelschilde.

00:26:10: Stopp hier nicht weiter.

00:26:12: Und das ist eigentlich teilweise ein Schilderverhauf.

00:26:14: Wer es sich da lokal ein bisschen auskennt, wenn man da am Lempersberg sich das anschaut, da steht alle zwanzig Meter ein Schild.

00:26:19: Und es gibt trotzdem Leute, die da reinfahren.

00:26:22: Und so natürlich sagen, das ist dann schon eher bewusst.

00:26:24: als unabschichtlich.

00:26:25: Ja, absolut.

00:26:27: Sebastian, lass es noch mal ganz kurz wirklich konkret über eure Arbeit sprechen, was ihr bei Digitizer Planet macht.

00:26:32: Wir haben es ja gerade eben schon so ein bisschen rausgehört, aber kann ich es mir im Prinzip so vorstellen, wie eine digitale Tourenplanung eben nur mit all diesen wichtigen Informationen zu den Schutzgebieten?

00:26:41: Ja, also ich fange mal von vorne an.

00:26:44: Ich glaube, das Grundproblem, was wir eben hatten, das kam vor den Jahren eben auf im Zuge dieser ganzen Digitalisierung unserer Welt und eben auch des Freizeitsverhaltens.

00:26:52: Kamen diese Probleme immer mehr auf, dass in den Schutzgebieten Leute mit dem Handy unterwegs waren, sagen, ja, hier ist ja kein Schutzgebiet.

00:26:56: Ich folge einfach nur der Route.

00:26:57: Dann sind natürlich die Schutzgebiete, die Verwaltung darauf aufmerksam geworden.

00:27:02: Dann ging das ein bisschen los.

00:27:03: Wer ist denn jetzt eigentlich dafür verantwortlich?

00:27:05: Dann waren es natürlich die Tourenplattformen und diese Anbieter, wo die Touren im waren.

00:27:09: Und die haben natürlich gesagt, was wir machen.

00:27:11: Wir stellen nur Daten bereit und diese Daten gibt es.

00:27:14: Also es sind irgendwelche Karten Daten, auf denen ich super eben diese Routing Anwendung machen kann.

00:27:18: Die nutzen wir und wir generieren das Ganze eigentlich wie eine Plattform, dass dieser User Content da drauf kommt.

00:27:23: Also Leute die Retouren teilen.

00:27:25: Das heißt, wir können da keine Schutzgebiete aufbauen, weil das ist nicht unser Fachgebiet.

00:27:29: Wir wissen ja gar nicht, wo die sind.

00:27:31: Wir haben keine Verordnung etc.

00:27:32: Und dann kamen irgendwann zum Schluss okay, wir müssen das ändern und da sind eben alle Beteiligten.

00:27:37: mit gefragt, damit zu helfen.

00:27:39: und dann hat sie eben dieser Verein gegründet aus eben Natur und Plattform, den Dachverband der Nationalparks in Deutschland, der Tourismusfirma und dem Sportverband.

00:27:48: Das sind auch, glaube ich, jetzt mal so die großen Player, die dabei sind, um zu sagen, okay, wir wollen diese Daten erstellen.

00:27:53: Und dann war der Punkt, wie machen wir das denn?

00:27:55: Weil verantwortlich sind ja eben die UMBs und obere Naturschutzbehörden, die kennen ihre Gebiete, die haben die Verordnung, die schreiben die.

00:28:04: und dann haben wir geguckt, okay, wir brauchen irgendwie Räumliche Abdeckung, diese Geodaten, also Kartendaten zu Schutzgebieten.

00:28:10: Die sind zum Glück schon mal da.

00:28:13: Das war schon mal eine große Hilfe, dass wir Leuten überhaupt sagen können, du bist hier in einem Schutzgebiet auf einer Karte.

00:28:18: Aber der große Punkt war dann eben, wie kriegen wir Infos da rein, was ich da darf und was nicht.

00:28:22: Und da gab es bis hier eben noch gar nichts.

00:28:25: Das steht halt in irgendwelchen Verordnungen.

00:28:27: Das ist auch nicht immer sehr verständlich.

00:28:30: Da steht eventuell draußen auf Schildern, aber eben nicht im digitalen Raum.

00:28:34: Da haben wir dann angefangen zu sagen, okay, was ist das einfach zu lesen?

00:28:37: Wir jetzt einfach selber verordnen.

00:28:38: Und das war so mein Start hier, dass ich mich durch sehr, sehr, sehr viele Verordnungen gelesen habe und sehr, sehr, sehr schnell gemerkt habe, dass die nicht alles so eindeutig und verständlich sind, wie ich mir das gerne vorstellen würde.

00:28:48: Und dann haben wir gesagt, okay, dieses Plattformsystem scheint ja zu funktionieren in allen Bereichen.

00:28:53: Also bauen wir eine Plattform für Schutzgebiete auf.

00:28:55: Und das ist jetzt daraus entstanden.

00:28:59: Das ist quasi manchmal, sage ich, ganz gerne so eine Art... Facebook für Schutzgebiete.

00:29:04: Ein bisschen professioneller vielleicht, aber generell.

00:29:07: Wer bei uns arbeitet, das sind wirklich die Experten.

00:29:10: Also das sind dann Eventual Ranger, UNBs, Nationalparkverwaltung.

00:29:15: Wir haben mittlerweile auch Länder, die dabei sind, die ihre Schutzgebiete kennen, die die Verordnung haben, die die auch zu interpretieren müssen.

00:29:21: Und die tragen dann bei uns diese ganzen Informationen zu ihren Schutzgebieten ein.

00:29:25: Das ist mittlerweile eben der Schutzgebiet.

00:29:28: Das ist bei uns schon als Karte und dann kommen da die Regeln.

00:29:31: rein quasi, was darf ich da?

00:29:33: Was sollte ich da nicht?

00:29:35: In strukturierter Form.

00:29:36: Das ist so eine Eingabemaske bei uns und quasi so ein Fragebogen relativ einfach.

00:29:40: Also ich muss da nichts digital großartig können.

00:29:43: Und mittlerweile eben auch ganz wichtig so ein bisschen die Kommunikation mitgedacht, dass wir auch sagen, hey, es ist schön, dass wir diese Regeln haben.

00:29:49: Die sind aber meistens, kennen wir wollen nicht erschlagen werden von irgendeinem Regelwerk.

00:29:54: Und später sind seit Corona wissen wir auch, das ist am besten, dass wir Regeln erklären und sie verstehen.

00:30:00: haben wir mittlerweile eben auch die Gründe dahinter.

00:30:02: Das heißt, dann steht da zum Beispiel, ich darf in dieses Gebiet nicht rein, weil das ist, weiß ich, ein Brutgebiet vom Auerhuhn, Steinbock etc.

00:30:08: Also all diese Gründe sind mittlerweile auch dahinter von diesen Schutzgebieten gepflegt und angelegt.

00:30:14: Das ist so die Grundfunktion unserer Plattform und dann geht das Ganze eben raus, wird angeboten, kostenfrei für alle, diese Daten zu nutzen, die Plattform zu integrieren.

00:30:25: Also wir arbeiten gar nicht direkt mit den Usern draußen.

00:30:28: Die müssen jetzt nicht noch eine Anwendung, also die planen jetzt nicht auf einer Plattform, was weiß ich, Komot Outdeck, das Wikilock, wie sie alle heißen.

00:30:35: Und müssen dann auch mal auf unsere Plattformen zu gucken, ob sie in den Shit-Grabit sind, sondern unser Ziel ist, dass diese Daten dann auf diesen Plattformen landen, dass sie einfach direkt mit in der Nutzung, wie wir es eben beschrieben haben, drin sind und ich eigentlich gar nicht viel beachten muss.

00:30:47: Das ist, glaube ich, das Schöne in diesem digitalen Raum.

00:30:49: Das geht dann einfach automatisch, entweder der Saat mit Reckos oder meine Tour wird an bestimmten Punkten einfach ein bisschen umgeleitet.

00:30:56: Quasi als System Integration.

00:30:58: Okay.

00:30:58: Genau.

00:30:59: Spannend.

00:30:59: Und Holger, dann ist wahrscheinlich deine Aufgabe jetzt als Ranger genau diese Infos, die dann Digitalster Planet braucht zu liefern, oder?

00:31:08: Genau.

00:31:09: Aber das macht nicht ich, sondern das macht in der Tat die Behörde dahinter.

00:31:12: Also da haben wir ein hauptamtliches Personal für die natürlich daran arbeiten.

00:31:16: Neben den Rangers gibt es auch Gebietsbetreuer, die genau unsere Gebiete hier betreuen und solche Daten dann auch aufbereiten und zur Verfügung

00:31:22: stellen.

00:31:23: Dann lass uns doch mal noch, vielleicht jetzt auch gegen Ende hin, wirklich mal konkret über dieses, was darf ich und was darf ich nicht, Thema sprechen.

00:31:30: Ich glaube, was relativ offensichtlich ist, wenn ein Schild steht... Betreten verboten, weil Schutzgebiet Mai dann ist recht offensichtlich.

00:31:36: Ich darf halt nicht rein.

00:31:37: Aber es gibt ja bestimmt auch irgendwo Gebiete, wo es einfach noch andere Verhaltensregeln gibt, wo ich irgendwie natürlich rein darf, aber dann halt noch mal weitere weitere Regeln folgen.

00:31:46: Vielleicht auch vor allem jetzt im Winter.

00:31:48: Heuer gibt es ein paar so konkrete Beispiele, die du nennen kannst, wo es nicht einfach nur um ein reines Betretungsverbot geht.

00:31:55: Ja, im Prinzip haben wir natürlich in der Natur immer Regeln, die gelten, die noch nicht mal behördlich unbedingt festgeschrieben sein müssen.

00:32:02: Das ist, glaube ich, ein ganz wesentlicher Punkt, dass jeder versuchen sollte, so naturnah wie möglich unterwegs zu sein.

00:32:09: Das allerdings auch eine Beobachtung draußen im Feld, die man macht, dass so etwas oftmals abhanden kommt.

00:32:15: Also, dass ich gar nicht mehr die Sensibilität habe, was bewirke ich denn damit, was ich gerade tue.

00:32:21: Also wenn ich natürlich einen schönen Powderhang habe und der durch die Lagen geht, dann fahre ich halt runter.

00:32:26: Aber das da genau vielleicht ein Birkuhn lebt, bei dem es wirklich um Leben und Tod geht.

00:32:31: Also da geht es nicht darum, habe ich heute einen geilen Powdertag, sondern lebe ich morgen noch oder bin ich morgen tot.

00:32:36: Und dieses Gefühl, das fehlt halt ganz häufig.

00:32:39: Und ich glaube, damit soll wieder mehr hinkommen, dass wir ein gewisses Gefühl dafür haben, das bewirkt das denn, was ich hier tue.

00:32:46: Und ein ganz häufiges Argument ist natürlich, das macht doch nichts, wenn ich da jetzt mal kurz durchfahre.

00:32:51: Das mag sogar sein, dass der einzelne Skifahrer an der Stelle gar keinen großen Impact hat.

00:32:55: Aber es bleibt natürlich nicht bei dem einen.

00:32:57: Gerade wenn die erste Spur mal gelegt ist, dann folgt der nächste und der nächste.

00:33:01: Und dann habe ich eben unter Umständen einen ganzen Vormittagbetrieb in so einem Gebiet.

00:33:05: Und das ist dann schon ziemlich fatal.

00:33:07: Und das bindet uns auch wieder die Hände um irgendwelchen... großzügigen Spielraum zu geben.

00:33:13: Letztendlich ist die erste Verfehlung schon die Verkehrte und deswegen sind wir sehr häufig, gerade bei Neuschnettagen, sehr früh unterwegs, um zu verhindern, dass einfach die erste Stur schon durchs Schutzgebiet führt.

00:33:25: Es ist definitiv vieles geregelt von Feuermachen bis wo darf ich kampieren, was darf ich kampieren, bis ins letzte.

00:33:32: Aber das alles nachzuverfolgen und auch noch sinnhaft rüberzubringen, ist einfach unmöglich.

00:33:38: So ist zum Beispiel das Biwakieren grundsätzlich bei uns verboten.

00:33:41: Wir sind natürlich auch viele nicht und Biwakieren wird ja mittlerweile auch sehr offen ausgelegt.

00:33:46: Also es ist nicht mehr nur, wie es ja in der eigentlichen Bedeutung war, ein Notbiwak, weil ich auf Tour in Not gekommen bin und in die Dunkelheit geraten bin.

00:33:56: Mittlerweile ist es ja schon eher eine... Veranstaltung, die man bewusst plant, vielleicht auch mit mehreren Leuten zusammenkommt und sich da trifft, vielleicht sogar Musik dabei hat, also sowas erleben wir auch, wo man dann nachts natürlich auch hingehen muss und sowas regulieren muss.

00:34:10: Und das macht es halt unheimlich schwer.

00:34:12: Die ganze Palette ist extrem breit.

00:34:14: Und neben dem, was festgeschrieben ist, gibt es auch einfach Regeln, die für ich für mich sage, das ist gesunder Menschenverstand, sowas sollte ich nicht tun, einfach, um da auch eine gewisse Schutzwirkung zu haben.

00:34:26: Und da muss auch die Zukunft hingehen.

00:34:28: Ich glaube, wir dürfen die Zukunft gar nicht mehr von diesem einzelnen Schutzgebieten sprechen, die jetzt, wie in unserem Falle, das Rauffußhuhn schützen, sondern vielmehr dahin gehen, Prozessschutz zu haben, wo die Natur einfach ihre Prozesse, ihre natürlichen Prozesse leben kann.

00:34:43: Und da ist die große Herausforderung dann die Freizeitaktivitäten von uns und diesen Naturschutz zusammenbringen und das so verträglich, dass beide damit klarkommen.

00:34:52: Eine Riesenaufgabe, für die es aktuell noch keine wirkliche Lösung gibt.

00:34:55: Ja voll ich finde irgendwie dieses Beispiel mit der ersten spur schon auch wichtig weil oftmals wenn man über so indiziativen nachdenkt die unsere umwelt auch zugutekommen dann hat man oftmals das gefühl genau wie das beschrieben hast.

00:35:07: ja ich als einzelne person was kann ich eigentlich ausrichten.

00:35:10: Aber das verdeutlicht seit noch mal ganz schön naja ich als einzelnes individuum wenn ich schon mal nicht die erste spur setzt dann gibt es vielleicht da schon mal zumindest gar keine.

00:35:18: Nachahme in dem Sinn, okay, da kann ich einfach bedenkenlos hochgehen.

00:35:20: Also es ist dann doch halt dieses Individuum schafft dann schon auch hier und da was fürs komplette Kollektiv.

00:35:26: Ich glaube, das ist echt ganz wichtig mitzunehmen.

00:35:28: Manchmal tue ich mich so ein bisschen schwer, weil viele von den auch Initiativen oftmals ja mit so einem quasi erhobenen Zeigefinger dastehen.

00:35:36: Und das hast du ja auch gesagt, am Ende müssen wir es irgendwie schaffen, diese Freizeitaktivitäten mit diesen ulterwichtigen Initiativen irgendwie zu verbinden, dass das am Ende trotzdem alles miteinander funktioniert.

00:35:46: Und da ist es echt schwer, irgendeinen Lügensansatz zu finden, oder?

00:35:49: Also, Sebastian, du hast gerade schon Luft geholt.

00:35:52: Ja, ich glaube genau, das ist auch gerade die ganz große Angst viel im Naturschutz.

00:35:56: Und das war so eine Erfahrung, die habe ich jetzt in der Arbeit gemacht.

00:36:00: Ich bin ehrlicherweise auch eher aus dem Autorsport-Digitalen gekommen.

00:36:03: Und dieser Naturschutz-Funkt war für mich, da habe ich mich sehr eingelernt, da habe ich dann eben die Kontakte gemacht für die Gespräche geführt.

00:36:10: Und muss ganz ehrlich sagen, habe viel gelernt, das ist jetzt gar nicht... immer dieser Naturschutzgedanke von ausschließen ist, verboten, wir sehen das gerade, das hat auch eventuell so ein bisschen unsere Arbeit mit sich gebracht.

00:36:22: Wir haben all diese Regeln, die für die Freizeitnutzung draußen da sind, mal digitalisiert und das sind teilweise in Gebieten riesige Kataloge, die ja schlagen ein und da haben viele Schutzgebiete auch selbst gesagt, ja das wollen wir eigentlich nicht, wir wollen jetzt eigentlich auch hier nicht diese riesigen Verbotskataloge aussprechen und ich sehe da schon auch eine Großentwicklung, dass man da die Leute schon mitnehmen will.

00:36:41: und Zumindest vom Geist her, glaube ich, bewegen wir uns in eine richtige Richtung.

00:36:46: Ich glaube, vielen ist bewusst.

00:36:48: Dieser Autorsport, der auch in den letzten Jahren viel explodiert ist, der wird erstmal nicht weggehen, den können wir nicht komplett ausschließen.

00:36:54: Wir müssen da zusammenarbeiten und ein bisschen Konsenslösungen finden.

00:36:57: Und da gibt es ja schon recht viele gute Beispiele, wo genau das gemacht wird.

00:37:02: Da kann man jetzt vielleicht auch noch mal nennen, dass hat man halt gar nicht so viele dieser Freiwilligenschutzgebiete, die vom DRV ausgewiesen werden.

00:37:08: Vom Tiroi gibt es das, in Österreich gibt es das relativ häufig.

00:37:12: Wo sich einfach an den Tisch gesetzt wird, da sitzt dann einmal natürlich der Naturschützer, aber auch eben der Sportverband, der die Interessen eben von den Ski-Touren gären, berücksichtigt.

00:37:22: Und im Mittellingang wird gesagt, okay, das ist einfach ein guter Ski-Tourenberg und wir haben aber dabei auch irgendwie ein sehr, sehr wichtiges Saufuß-Habitat oder sonst was.

00:37:31: Und dann guckt man eben, dass man sagt, okay, ihr kriegt diese Schneise, da könnt ihr Skifahren, bitte lasst.

00:37:37: einfach dieses Gebiet in Ruhe und dann werden da freiwillige Schutzgebiete gemacht, wo viel über Kommunikation einfach gemacht wird.

00:37:43: Da wird man auch nicht abgestraft, wenn man durchfährt.

00:37:46: Aber es ist einfach klar, hey, das wurde zusammen ausgehandelt.

00:37:49: Da geht es einfach darum, dass wir genau eben das, was wir am Anfang schon besprochen haben, einerseits unseren Sport machen, aber gleichzeitig schützen.

00:37:55: Und da sehe ich schon ganz gute Initiativen und der Wille ist, glaube ich, da.

00:38:01: Und dann ist, glaube ich, wie ... Wie Heuger schon gesagt hat, wir müssen so ein bisschen mehr wieder in dieses Bewusstsein, glaube ich, auch draußen kommen.

00:38:09: Dass so ein paar Grundregeln gibt, die wir einfach beachten sollten.

00:38:11: Ja, voll, wenn wir draußen unterwegs sind.

00:38:14: Heuger, lass uns mal so eine Szenario-Frage machen, weil da wird mich wirklich deine Antwort interessieren.

00:38:19: Bist du der Meinung, diese digitalen Helferleihen zu Tourenplanung?

00:38:23: haben das Potenzial auch deine Arbeit wirklich eher zu unterstützen, wenn sie jetzt z.B.

00:38:28: durch Tools wie Digitizer Planet noch besser gemacht werden.

00:38:31: Oder würdest du sie dir eher sogar eigentlich quasi wieder wegwünschen und zurück in die analoge Zeit, damit Leute gar nicht erst überhaupt auf die Idee kommen?

00:38:40: Da muss ich ja fast meine Standardantwort, wenn es um Nachhaltigkeit geht, geben.

00:38:44: Es kommt darauf an.

00:38:46: Das ist in der Tat so.

00:38:47: Die Digitalhelfer rein, die können Fluch und Segen zugleich sein.

00:38:51: Also, Segen dahingehend, was das Sebastian im Ausland ausgeführt hat, dass einfach alles digital verfügbar ist, dass es sehr aktuell ist und dass es auch demjenigen, der es wissen will, Hintergrundinformationen auf Klick geben kann, der da wirklich in die Tiefe gehen kann und sich zu informieren, warum ist das denn so?

00:39:07: Was ist denn da?

00:39:08: Wer ist denn Ansprechpartner und was kann ich denn wirklich tun?

00:39:11: Ich kann es aber auch früher ablocken und sagen, es reicht mir das Schutzgebiet, gehe ich nicht rein und es ist gut.

00:39:16: Da ist es sicherlich ein Mega-Tool, was auch für die Zukunft total wichtig ist.

00:39:21: Auf der anderen Seite haben wir aber auch Bereiche, die extrem schwierig sind.

00:39:25: Auch das hat Sebastian eben angeführt, wenn ich meine Skitour einfach hoch lade, dann ist sie da.

00:39:31: Die ist nicht irgendwie kuratiert, die wird einfach reingestellt und jeder kann die nachgehen.

00:39:36: Das führt mittlerweile dazu, dass es bei uns im Gebiet kein Jägersteig gibt, der irgendwie noch geheim ist.

00:39:41: Das war früher normal.

00:39:43: Jägersteige haben irgendwie zwei Meter hinter dem Waldrand angefangen.

00:39:46: Jeder Innenseiter wusste, da muss ich durch und dann habe ich den Pfad und vorne siehst du gar nichts.

00:39:52: Und mittlerweile sind halt die Dinger irgendwo hochgeladen und jeder kennt sie und da ist ein Betrieb drauf.

00:39:56: Da fragt man sich manchmal, hey Leute, was macht ihr hier?

00:39:59: Und ich glaube, da kommt es auch wieder auf einen verantwortungsvollen Umgang an.

00:40:04: Wie geht jeder damit um?

00:40:06: Und das vergrößert natürlich die Aufgabe für uns Ranger draußen vor Ort, aber auch der digitalen Ranger, die hat Sebastian eben auch schon mal angeführt, die natürlich auch gefragt sind, solche Dinge zu finden und vielleicht auch die Plattformen direkt anzusetzen und sagen, hey, schaut mal, was da veröffentlicht ist, das ist nicht gut, das geht durch den Schutzgebiet oder was auch immer.

00:40:25: Es ist natürlich mit unheimlich viel Arbeitsaufwand verbunden, der eine unter der Naturschutzbehörde aktuell überhaupt nicht stemmen kann, weil das Personal dafür gar nicht da ist.

00:40:34: Das wird eine riesen Aufgabe für die Zukunft.

00:40:36: Wie viele Naturschutz können und wollen wir uns da leisten, also wir als Menschen allgemein.

00:40:42: Und wie können wir das so aufsetzen, dass wir es naturverträglich für alle hinkriegen?

00:40:47: Weil letztendlich geht es um unseren Lebensraum.

00:40:49: Da noch mal den Schluss zu meiner Ausführung am Anfang, Umweltmanager.

00:40:54: Ich mag diesen Begriff Umwelt überhaupt nicht, weil Umwelt hört sich so abgekanzelt an.

00:40:59: Wir sind hier Menschen und da draußen, das ist die Umwelt, aber es ist letztendlich unser Lebensraum.

00:41:03: Und alles, was wir da machen, führt irgendwann genau wieder zu uns zurück.

00:41:07: Und wir müssen die Suppe auslöffeln, die wir uns da einprocken.

00:41:10: Und das muss uns, glaube ich, zu bewusst sein werden.

00:41:14: Und dann haben wir auch eine Möglichkeit, da einen gescheiten Weg für uns alle zu finden.

00:41:18: Ja, absolut.

00:41:19: Ich hab schon das Gefühl, auch jetzt, wenn ich mit euch beiden spreche, es ist wie so oft auch einfach eine Sache, wo es keine super einfache Lösung dafür gibt.

00:41:26: Heißt, es hängt wahnsinnig viel an der Kommunikation, um bei den Leuten erstmal ein Bewusstsein einzufflanzen und dann darauf zu hoffen, dass mit einem gesunden Menschenverstand und diesem Bewusstsein vielleicht anders damit umgegangen wird und anders geplant wird.

00:41:39: Also, ja, es ist wie so oft irgendwie muss man sich halt erstmal ... der Problematik einfach bewusst sein.

00:41:45: Gibt es irgendwas, wo ihr sagt, das haben wir gerade noch vergessen?

00:41:48: Das ist wirklich eine ganz, ganz wichtige Info.

00:41:51: Ansonsten hätte ich für euch beide noch eine gemeinsame Abschlussfrage.

00:41:55: Ich glaube, ich kann noch ergänzen zu dem Thema, was Heuger gerade gesagt hatte, bezüglich dieser Riesenaufgabe von den digitalen Rangers, das draußen zu überprüfen.

00:42:04: Ich glaube, das ist genau ein Ziel unserer Arbeit, dass wir diese Arbeit eben nicht haben, weil das ist ein riesiger Pluspunkt von digitalen Daten.

00:42:11: Genau das, was wir eben erreichen wollen, damit wir tun, diese Schutzgebiete und diese Regularien, die da drin stehen, eben anbieten.

00:42:17: Und wenn Touren geplant oder angeboten werden, kann ich die ja dann superautomatisch überprüfen und nehme da eben diese riesige Rechercherarbeit von digitalen Rangern

00:42:27: ab

00:42:28: und sag hey.

00:42:29: Das ich sehe die tour läuft per gpx tracks durch den schutzgebiet dann weiß ich direkt automatisch so da geht eine nachricht draußen bei manchen plattformen passiert das schon.

00:42:37: Dann steht da geschlossen dran oder geht durch den schutzgebiet und darf eben nicht gemacht werden oder sie planen sogar drum herum.

00:42:44: Das kann man natürlich in der Zukunft weiter noch optimieren, aber ich glaube, das ist diese riesige Chance auch von digitalen Daten.

00:42:50: Ja, voll.

00:42:51: Ich glaube auch, dass es wahnsinnig viel Arbeit abnehmen kann.

00:42:53: Ich habe da tatsächlich ein konkretes Beispiel aus meiner eigenen Tourenplanung.

00:42:56: Es war schon ein bisschen zurück.

00:42:57: Da war noch jetzt Spätsommer, aber ich wollte tatsächlich eine Mountainbike Tour planen und habe dann in meiner Planungsapp tatsächlich irgendwo dann den Kommentar

00:43:06: von,

00:43:07: ich glaube, die alten Weltkawendel hat da einen eigenen Account und dieser Kommentar kommt dann automatisch, probt dann automatisch aus.

00:43:13: Hey!

00:43:14: Wenn du in diesem Gebiet eine Mountainbike Tour planst, ist das eigentlich nicht okay.

00:43:18: Also nach dem Motivikönn ist es nicht verbieten, aber es ist eigentlich nicht okay, weil wir da eigentlich quasi keinen Fahrradverkehr oder vor allem jetzt Mountainbike-Verkehr haben wollen.

00:43:25: Und genau diese Arbeit, dass da manuell wahrscheinlich jemand irgendwie einen Kommentar tippen muss für die und die Felder, wird er dann digital irgendwo abgenommen, oder?

00:43:34: Genau, das ist genau den Punkt.

00:43:35: Weil wir das einfach über eben diese Daten relativ gut abfragen können, dann automatisiert machen können.

00:43:40: Das ist ja... Generell dieser Vorteil, dieser Digitalisierung, dass wir sehr viel automatisieren können.

00:43:45: Da können wir eben auch so eine Arbeit automatisieren, dann haben diese Leute hoffentlich Zeit, ihre Arbeit besser in den Naturschutz zu investieren.

00:43:52: Absolut.

00:43:53: Gut, dann hätte ich für euch zwei noch eine letzte Abschlussfrage.

00:43:55: Und zwar, wenn ihr euch irgendeine Sache frei wünschen könntet, die eure Arbeit jetzt in dem Bereich sofort besser machen würde, unabhängig davon, ob sie viel Geld kostet oder seltsam aufwendig ist, gäbe es diese eine Sache,

00:44:07: wo ihr sagt, die

00:44:08: würde uns auf eine besseren Fahrt leiten.

00:44:12: Wahrscheinlich gar nicht so leicht.

00:44:13: Eine Wunschfrage, ja.

00:44:16: Also ich würde mal starten, Sebastian, dann hast du vielleicht noch ein bisschen Zeit zu überlegen.

00:44:20: Für mich ist es eigentlich eine relativ einfache Sache, die noch nicht mal Geld kostet.

00:44:24: wenn jeder, der draußen unterwegs ist, mehr Eigenverantwortung übernimmt.

00:44:29: Das würde uns, glaube ich, an ganz vielen Stellen helfen und mit der Verantwortung auch umsichtig umgeht.

00:44:35: Sei es jetzt, was die Sicherheit am Berg angeht, sei es jetzt, was das naturschonende Verhalten angeht.

00:44:41: Ich glaube, das ist etwas, was uns oftmals abhanden kommt, weil wir ganz anderen Fokus haben.

00:44:47: Da geht es häufig nur noch um schneller Höhe weiter oder um mein Erlebnis oder vielleicht auch um mein schönstes Bild, was ich auf irgendeinem Kanal posten kann und gar nicht mehr so um die wesentlichen Sachen.

00:44:59: Und das wäre ein Wunsch, der uns, glaube ich, in vielen Bereichen einfach voranbringen würde, wenn ich die Verantwortung für mein Handeln und Tun zum einen wieder übernehme und dann aber auch überblicken kann, was hat es für Auswirkungen kann versuchen, die doch möglichst gering und zukunftssicher zu halten.

00:45:14: Ja, voll.

00:45:15: Würde ich mitgehen.

00:45:15: Es geht dann wahrscheinlich nicht nur für das Thema, wie wir das heute gesprochen haben, sondern wahrscheinlich sogar für alle globalen Themen.

00:45:21: Ja, absolut.

00:45:22: Sebastian, du hast auch noch einen Wunsch frei.

00:45:25: Ja, geht, glaube ich, vielleicht in eine ganz ähnliche Richtung, ein bisschen mehr Bezug auf unsere Arbeit, was wir in den letzten Jahren so sehen.

00:45:30: Das ist halt, glaube ich, auch dieser ganz kollektive Gedanke.

00:45:33: Und ich glaube, das würde uns auch sehr viel weiterhelfen, wenn sich einfach alle an diesem Problem beteiligt fühlen und dementsprechend ihr ganz kleines Pächen dazu beitragen.

00:45:43: Das sehen wir gerade.

00:45:43: Wir sind am Anfang sehr send die Vorleistung gegangen und jetzt haben wir, glaube ich, Wiesen, dass es funktioniert.

00:45:48: Und jetzt sehen wir, wenn jetzt, glaube ich, alle von Autorindustrie, Autorsportlern, aber eben auch Behörden, Naturschützern, Plattformen sich aktiv mit einem kleinen Teil beteiligen würden, dann werden wir, glaube ich, sehr schnell dabei, diese wichtige Datengrundlage zu schaffen, die, glaube ich, da sein muss.

00:46:05: Weil das eine kann nicht digitalisiert sein, das andere nicht.

00:46:07: Deswegen haben wir die Probleme jetzt gesehen und sind sich dann einfach da kollektiv.

00:46:12: zu verstehen und mitzuwirken, wie eben glaube ich auch bei einem anderen, dass wir uns wieder mehr als kollektiv verstehen und nicht jetzt in die Video ums mal ganz tief zu graben.

00:46:21: Ja,

00:46:22: voll.

00:46:23: Das würde ich gerne noch mit einem Beispiel draußen aus dem Feld wieder unterschreiben, weil das passiert auch sehr häufig, dass Menschen mit einer App unterwegs sind, die eben... genau diese Layer nicht unterstützen, wo keine Naturschutzgebiete oder Schutzgebiete aufgezeigt sind.

00:46:37: Und da kommt man schon mal in die Diskussion.

00:46:39: Weil mein Argument ist erst mal, hey, schau doch mal genau in deine App und dann kriege ich aber doch manchmal vorgeführt, nee, genau dieser Naturschutz Layer, der ist eben hier nicht vorhanden.

00:46:48: Und den Appell finde ich extrem wichtig.

00:46:50: Wenn wir so ein cooles Möglichkeit haben, dann sollten wir es auch nutzen.

00:46:54: Und das ist eher so der Appell an die ganzen App Anbieter.

00:46:57: Gaut mal, dass ihr so was genau integrieren könnt und das unterstützt, weil das hilft uns allen und ist eigentlich gar kein großes Ding.

00:47:04: Es gibt da eine Schnittstelle, die glaube ich ohne große Anforderungen angepasst werden kann, so dass es überall funktioniert und nicht die Daten abrufen kann.

00:47:12: Wir werden mega Schritt nach vorne und werden wir dann noch als kleinen Zusatzwunsch dazu kommen, dass die Schutzzonen generell eingeblendet sind und sie sofort jeder sieht, ist glaube ich ein Riesengewin für alle.

00:47:25: All right, perfekt.

00:47:26: Also wir werden auf jeden Fall die Links auch zu eurer Arbeit Sebastian mit in die Show Notes packen.

00:47:31: Hattest du gerade noch mal eine kleine Ergänzung?

00:47:32: Nein.

00:47:34: Kann ich eigentlich so unterschreiben.

00:47:36: Nee, perfekt.

00:47:36: Da machen wir das so.

00:47:37: und vielen vielen Dank euch beiden jeweils für eure Arbeit, die ihr draußen und dann auch auf der digitalen Ebene leistet.

00:47:44: Ich glaube, aus dem Gespräch ist rausgekommen, wie extrem wichtig das ist und wie extrem wichtig es ist, dass wir alle da an unsere Eigenverantwortung arbeiten.

00:47:51: Deswegen vielen vielen Dank und danke, dass ihr euch auch heute die Zeit genommen habt.

00:47:54: Ebenso, danke.

00:47:55: Vielen

00:47:56: Dank von meiner Seite.

00:47:57: Das war die Beratungsfolge zum Thema Schutzzone.

00:48:00: Wenn euch das Thema interessiert und ihr es vertiefen wollt oder nochmal konkrete Informationen nachlesen wollt, dann nutzt gerne die Links in unseren Shownotes.

00:48:08: Wenn euch der Bergzeit-Podcast gefällt, dann lasst gerne ein Abo und eine Bewertung da, um keine Folge mehr zu verpassen.

00:48:13: Wir hören uns dann wieder in zwei Wochen bei der nächsten Folge des Bergzeit-Podcasts.

00:48:17: Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Bergzeit.

00:48:19: Passt gut auf euch auf, euer Jan.

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